Begriffsglossar

Weinstein: Die berüchtigten Kristalle in der Flasche- was ist das? Kurz gesagt; erst einmal nichts Schlimmes. Genau gesagt sind Weinsteine lediglich Salzablagerungen aus der Weinsäure, das heißt der Wein hat praktisch nachträglich noch einmal ein wenig Säure abgebaut. Weinstein ist für den Menschen auch nicht giftig, die kristallinen Salzablagerungen können sich im Speichel auflösen und problemlos verdaut werden.
Etikett: Das Etikett des Weines beinhaltet die wichtigsten Informationen zum Wein. Alkoholgehalt, Füllmenge sowie die A.P.-Nummer und die Kennzahl des Abfüllers müssen auf dem Etikett stehen. Außerdem muss der Süßegrad des Weines vermerkt sein. Leider sind die genauen Angaben des Fruchtzucker- und Säureanteils in Deutschland nicht Pflichtbestandteil des Etiketts, hier kann aber ein Fachhändler oder der Winzer Abhilfe schaffen.
Depot: Ein Depot bezeichnet bei einem Wein, in der Regel bei einem Rotwein, kleine dunkle Ablagerungen am Boden der Flasche. Anders als beim Weinstein handelt es sich hierbei nicht um Salzablagerungen aus der Weinsäure, sondern um eine Mischung aus Farb- und Gerbstoffen. Ähnlich dem Weinstein jedoch werden auch diese Ablagerungen eher als Gütezeichen einer erfolgreichen Reifung des Weines bezeichnet und sind insofern kein Grund zur Sorge. Aufgrund der Zusammensetzung dieser Ablagerungen rate ich aber davon ab, diese zu probieren.
Flasche: Neben dem berüchtigten Tetrapak wird Wein in aller Regel in Glasflaschen abgefüllt. Glasflaschen haben sich aufgrund Ihrer Langlebigkeit und Ästhetik international durchgesetzt- unter anderem weil nicht jeder Weintrinker zufälligerweise einen Fasskeller zur Verfügung hat. Die wichtigste Funktion der Glasflasche ist somit, den Wein best- und längst möglichst zu konservieren. Auch wenn ein Weißes beziehungsweise klares Glas den Wein am besten präsentiert, sind gerade zum Schutz vor natürlichem oder künstlichem Licht grüne beziehungsweise braune Flaschen mit die besten Behältnisse für Wein.
