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Qualitätsmerkmale

Ein Korkenzieher mit einer Reihe geöffneter Korken

 

 

Ein guter Wein hat – je nach den Geschmacklichen Präferenzen- in der Regel weniger Restsäure/L als Restzucker/L. Das Problem bei dem Kauf der Weine im Supermarkt ist, dass es laut dem Gesetzgeber nicht verpflichtend ist, diese Angaben auf das Etikett zu drucken. Wenn Sie Ihren Wein beim Winzer vor Ort oder im Fachhandel beziehen, dann können Sie diesen wichtigen Wert immer in Erfahrung bringen, die meisten Winzer inkludieren diesen Wert auch mit auf ihrer Weinkarte. Der Restsäuregehalt ist deswegen wichtig, weil ein hoher Wert im Wein oft mit Kopfschmerzen am Folgetag oder ähnlichen unangenehmen Erscheinungen korreliert. Normalerweise haben Winzerweine zwischen 4 und 7 Gramm Restsäure/L, ab 7,5 g/L gelten Weine auch offiziell als Säurestark. Neben dem Säuregehalt des Weines kann auch der zur Beendigung des Gärprozesses verwendete Schwefel (Siehe Hinweis auf dem Etikett „Enthält Sulfite“ bei einigen Menschen eine negative Reaktion hervorrufen. Wein, der aus niederwertigem Lesegut hergestellt wird, braucht in der Regel auch etwas mehr Schwefel. Selbst wenn die dazugegebene Menge sich im Rahmen der vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwerte bewegt, können hier bereits Reaktionen in der Form von Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden hervorgerufen werden. Preislich rangieren die meisten Weine mit einem soliden Preis-Leistungsverhältnis bei 7-10€/Flasche (2024).

 

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