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Rosé

Eine Flasche Roséwein

  

Der Rosé ist aufgrund seiner in aller Regel angenehmen Fruchtigkeit ein gern gesehener Begleiter sommerlicher Urlaubs- oder Feierabendrunden und für relativ milde Gerichte hervorragend geeignet. Insbesondere zu Pizza oder Nudelgerichten wird er gerne gewählt, kann sich aber auch mit den allermeisten Fischgerichten gut sehen lassen.

In aller Regel wird ein Rosé ausschließlich aus roten Trauben hergestellt, hier gibt es verschiedene Verfahren um den milderen Farbton zu erreichen:

Mazeration
Sinngemäß vergleichbar mit einem „Einlegen der Schalen im Most (Saft) der Trauben, damit über einen kurzen Zeitraum von höchstens einzelnen Stunden nur ein Teil der Farbstoffe in den Saft abgegeben wird, sodass keine tiefrote Färbung zustande kommt.

Pressen
Bei dem direkten Pressen zur Herstellung eines Roséweines wird die Maische (Das Erntegut) einfach weniger intensiv angepresst als bei der Rotweinherstellung. Das Resultat dieser Herstellungsweise ist ein etwas hellerer Rosé.

Absaugen
Hier wird der zu vinifizierende Most einfach aus dem Maischebehältnis gesogen. Durch dieses Vorgehen wird nur sehr wenig Druck auf die Schalen der Trauben abgegeben, sodass auch nur sehr wenig Farbstoff im Wein sichtbar sein wird.

Cuvée
Eine Cuvée ist zunächst einfach nur eine „Wein-Mische“, also ein Wein, der aus verschiedenen anderen Weinen besteht. Der Begriff kommt aus dem Französischen, im deutschen nennt man einen Cuvée eigentlich „Verschnittwein“.

Weißherbst
Ein Weißherbst ist ein sortenreiner (Also nur aus einer roten Rebsorte bestehender) Rosé. Wichtig ist auch, dass alle Trauben, die zur Herstellung dieses Weines verwendet wurden, aus einer Lage stammen. Weißherbste geben meistens eher halbtrockene bis liebliche Rosés ab.

 

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